Zum gestrigen internationalen „World Toilet Day“: Das eigene Verhalten hinterfragen!

(vom 20.11.2017)

Der 19. November wurde 2013 seitens der Vereinten Nationen zum offiziellen Welttoilettentag erklärt, nachdem die damalige Welttoilettenorganisation, eine Nichtregierungsorganisation in Singapur, diesen bereits 2001 ausgerufen hatte. Mithilfe einer offenen und ernsthaften Diskussion wurde es sich zum Ziel gesetzt, für eine nachhaltige Sanitärversorgung weltweit zu sorgen und somit den globalen sanitären Notstand in den Griff zu bekommen. Denn 2,5 Milliarden Menschen leben heutzutage ohne Zugang zu einer eigenen Toilette.

 

In Deutschland ist dies ein weniger vorherrschendes Problem, jedoch weist der Verband kommunaler Unternehmen vor diesem Hintergrund auf die steigenden Müllmengen in den deutschen Abwasserkanälen hin: Laut dem VKU gehören folgende Abfälle nicht ins WC, sondern in den Müll:


Farben, Lacke, Lösungsmittel und andere Chemikalien …

… verunreinigen das Wasser. Auch chemische Mittel wie Rohrreiniger belasten es schwer oder können in den Klärwerken oft gar nicht abgebaut werden. Chemikalien sollten über Schadstoffsammelstellen entsorgt werden.

Feste Stoffe und Gegenstände

(Textilien, WC- und Babyfeuchttücher, Wattestäbchen- und pads, Rasierklingen, Tampons und Binden, Windeln, Kondome, Katzenstreu oder Kunststoffe) …

… können Hausleitungen und die Kanalisation verstopfen, im schlimmsten Fall Pumpen außer Betrieb setzen und zu Störungen im Klärwerk führen. All das muss in Klärwerken mit großem technischen Aufwand und enormen Zusatzkosten entfernt werden. Übrigens: Auch Zigarettenkippen verunreinigen durch ihre Giftstoffe zusätzlich das Wasser.

Speisereste, Fette und Öle …

… verkleben die Kanalisation und führen zu Geruchsbelästigungen. Schädlinge wie Ratten werden durch die Entsorgung von Speiseresten über die Toilette angelockt. Diese gehören in die Restmüll, besser in die Biotonne.

Medikamente …

… bauen sich in der Regel nur schwer ab. Viele der darin enthaltenen Wirkstoffe können selbst modernste Kläranlagen nicht entfernen. So gelangen diese dann in den Wasserkreislauf. Deswegen dürfen Medikamente und Chemikalien keinesfalls über den Ausguss oder die Toilette entsorgt werden. Nicht mehr benötigte oder abgelaufene Medikamente gehören in den Hausmüll, wo sie anschließend verbrannt werden.

Zur Pressemitteilung des VKU gelangen Sie hier.

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